Die fünf nervigsten Aspekte des Reisens

Zugegeben, Reisen macht Spaß. Reisen bildet. Reisen liegt uns einfach im Blut. Aber mal ehrlich: Es gibt auch Aspekte am Urlaub, die können zur Verzweiflung treiben. Wir haben die fünf stressigsten Facetten des Reisens für euch rausgesucht. Viel Spaß!

5. Koffer packen

Mickey Mouse

Wahrscheinlich eher ein Frauenproblem. Aber mal ehrlich: 23 kg können wenig sein. Ganz schön wenig! Besonders, wenn man länger als 7 Tage unterwegs ist und Schuhe mag. Oder Kosmetik. Oder diese süßen Kleider mit dem hübschen Rückenausschnitt, die man nur im Urlaub tragen kann.  Besonders schwierig wird’s dann, wenn man (wie ich) Meister(in) in Prokrastination ist. Koffer packen? Doch nicht früher als 10 Stunden vor Abflug! Zu viel Klamotten + Zeitdruck + Übermüdung führt nicht selten zu Nervenzusammenbrüchen. Hilfreich können hier Videos wie dieses sein.

4. Der Flug

Melissa McCarthy

Ein Flug kann Spaß machen. Unendlich viel Beinfreiheit, eine ewig grinsende Flugbegleiterin, die uns minütlich Sekt und Snacks anbietet und kein schreiendes Kind, das unentwegt gegen unsere Rückenlehne tritt. Doch wer nicht gerade eine Bank ausgeraubt hat, um jede Strecke in der Business-Class zu verbringen, wird diese Annehmlichkeiten wohl kaum genießen dürfen. Stattdessen sind wir dazu verdammt, je nach Zielort 5 bis 10 Stunden in einem viel zu unbequemen Sitz zu kauern. Im besten Fall ergattern wir den Platz am Gang und genießen das monotone Sägen unseres sabbernden, schlafenden Sitznachbarn. Im schlimmsten Fall finden wir uns auf dem mittleren Platz wieder, eingepfercht zwischen einem keifenden Liebespaar, das sich zwei Minuten zuvor getrennt hat (so ähnlich geschehen bei dieser Frau).

3 Sprachbarrieren

Sprachbarrieren

Okay. Mit Englisch kommen wir mittlerweile recht weit. Doch in den abgelegeneren Gegenden können (und wollen) einige Einheimische nicht auf Englisch kommunizieren. Also kramen wir unsere Italienisch-, Spanisch- oder Chinesischkenntnisse aus den Tiefen unseres Gedächtnisses und beginnen, mit hoch rotem Kopf zu sprechen. Erwartungsvoll (und nicht selten tief beschämt) schauen wir dem Wurst-/Käse-/Teppichverkäufer nach unserem Gestotter in die Augen in der Hoffnung, IRGENDEINE Reaktion zu bekommen. Aber im Ernst: Die meisten Natives freuen sich riesig wenn ihr versucht, ihre Sprache zu sprechen. Da sind kleine Fehler in Grammatik oder Aussprache völlig nebensächlich. Zur Not sprechen wir eben mit Händen und Füßen! Aber was gar nicht geht: Einfach auf Deutsch quatschen.

2. Sonnenbrand

Stewie Sonnenbrand

Keine. Worte. Nötig.

1. Die Zeit des Abschieds!

dog-goes-in-suitcase

Wer kennt es nicht, dieses unwohle Gefühl in der Magengegend, wenn sich die Zeit im Urlaubsland langsam dem Ende neigt und wir darüber nachdenken müssen, wie wir all die Souvenirs und neuen Klamotten in den Koffer bekommen? Allein bei dem Gedanken möchte man sich am liebsten am Sandstrand vergraben und nie wieder rauskommen. Zuhause angekommen, muss der Koffer wieder ausgepackt werden und manches Mal hat man das Gefühl, die gute Laune beim Zuquetschen des Koffers im Hotelzimmer gelassen zu haben. In den eigenen vier Wänden scheint der Himmel grauer, die Leute unfreundlicher und die einstige, nachgekochte Leibspeise von der Beach-Bar ungenießbar. Wir kennen diese Post-Urlaubs-Depression nur zu gut. Was hier hilft? Freude über die Wiedervereinigung mit Freunden und Familie, aber vor allem: EINFACH DIE NÄCHSTE REISE BUCHEN!

Bis bald und eine schöne, nächste Reise,

Sina

Kommentar verfassen