Frag den Burri – Was hat es mit airBnB aufsich?

Urlaubsblog

Gestern haben wir euch nach Zürich entführt, heute beleuchte ich für euch, wie sicher airBnB wirklich ist.
Wir haben uns bei einer fremden Person eingemietet, die wir gar nicht kennen. Ist das überhaupt sicher?


Wie genau funktioniert das eigentlich mit airBnB?

Wer kennt es nicht?
Man will eine Städtereise buchen und die Hotels nutzen das schamlos aus! Gerade in den großen Städten kann man, allein für die Übernachtung, ein kleines Vermögen bezahlen.

Auf der Suche nach einer Alternative trifft man schnell auf airBnB. Auf der Homepage gibt man seinen Urlaubsort und den Reisezeitraum an.  Man wird nach der Unterkunfts-Art gefragt und schon hat man eine Auswahl von verschiedenen Möglichkeiten. Neben dem  günstigeren Preis habt ihr ganz klar einen weiteren Vorteil durch das Übernachtungsportal: Ihr kommt in Kontakt mit Menschen, die in der Stadt wohnen! Sie geben euch Tipps, die ihr sonst wahrscheinlich nicht bekommt. Das hilft beim Orientieren und Geheimtipps finden, die man sonst nie entdecken würde!

Natürlich haben auch die Vermieter was davon.
Viele nutzen es, um neue Kontakte zu knüpfen und ihren Horizont zu erweitern.

Aber seien wir mal realistisch: Durch das Untervermieten wird die eigene Wohnung billiger!


Und wenn mich der Gastgeber versetzt?

Eins vorne Weg: Laut airBnB ist das ein äußerst seltener Fall. Wir selbst haben das Portal bisher drei Mal in Anspruch genommen und waren immer zufrieden. Wenn es doch passieren sollte: Kontakiert sofort airBnB. Sie versuchen Kontakt mit dem Vermieter auf zu nehmen, klappt das nicht: Wird die Bezahlung gestoppt.
Ihr erhaltet ohne viel Bürokratie das Geld zurück. Den Stress eine neue Bleibe zu finden, habt ihr trotzdem!
Seid ihr hingegen mit der Unterkunft unzufrieden, hilft euch airBnB bei einer Ersatzunterkunft.


Was passiert wenn ich was kaputt mache?

Dann zahlt eure Haftpflicht! Habt ihr keine? Müsst ihr selber zahlen. Ihr seid Untermieter oder Mieter der Wohnung und habt mit dem Vermieter einen direkten Vertrag geschlossen. airBnB dient nur als Vermittler.
Weigert ihr euch zu zahlen, tritt zwar vorerst airBnB für euch ein, geht jedoch in Regress um sich von euch die entstandenen Kosten wieder zurück zu holen. 
Das wäre in einem Hotel jedoch nicht anders. Theoretisch kann ein Hotel für einen fallengelassenen Teller ebenfalls Schadensersatz von euch fordern.


Ich wurde beklaut! Und nun?

Wenn euch auffällt, dass etwas abhanden gekommen ist, oder eingebrochen wurde: Ruft die Polizei! Warum ist ganz einfach: Habt ihr eine Hausratversicherung, zahlt diese den Schaden. Um diese zu nutzen, braucht ihr den Polizeibericht, der den Einbruch bestätigt. Erstellt außerdem eine Liste, was genau fehlt. Der Schutz gilt jedoch nur in Höhe eurer Außenversicherung! Schaut am besten in eure Police 😉
Im Hotel sähe es genau so aus. Ihr habt also keine Nachteile.


Fazit

Wenn ihr euch das teure Hotelzimmer sparen wollt, aber auf den Service einer Rezeption, eines Concierges und Ähnlichem nicht verzichten könnt, dann seid ihr hier falsch. Nutzt das Angebot nur, wenn euch bewusst ist was ihr bekommt: Ein Zimmer, Bettwäsche und die Möglichkeit eine Wohnung mit zu benutzen.Keine Rezeption, keine Putzfrau und kein Restaurant. Sonst habt keine Nachteile gegenüber einem Hotel. 
Die Möglichkeit, das Abendessen selbst zu kochen kann euch zusätzlich noch bares Geld sparen. Außerdem habt ihr nette Menschen um euch, die euch gerne mit Ratschlägen und Tipps zu der Stadt zur Seite stehen.

Sucht ihr immer noch nach einem Negativpunkt? Einen Kleinen gibt es doch. Dadurch, dass das Vermieten von Räumen und Wohnungen so beliebt geworden ist, drängen immer mehr gewerbliche Betreiber auf den Markt. 
Diese besetzen Wohnungen für Anwohner und treiben die Mietpreise in die Höhe – eure Reise direkt betrifft das aber nicht!

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