Zürich: Eine Blind Booking Erfahrung mit Absturzgefahr am Uetliberg!

Wir lassen nun die Hitze Abu Dhabis hinter uns, um uns in die kalten Berge Zürichs zu begeben. Im Februar 2013 zog es uns für 5 Tage in die schöne Stadt am Uetliberg.
Was wir alles erlebt haben und wie es uns gefiel, erfahrt ihr jetzt. Wenn ihr genauere Infos zu den einzelnen Tipps haben wollt, klickt einfach auf die Links im Text!

Anreise und Unterkunft

Nach vielen gemeinsamen Strandurlauben stand uns der Sinn nach etwas Abenteuer. Wir nahmen uns vor, eine Stadt zu bereisen, die auf unserem Reiseradar nicht präsent war. Deswegen war das Blind-Booking Angebot von Germanwings genau das Richtige. Wir durften uns kein genaues Ziel aussuchen, sondern bekamen eine Vorauswahl von Zielen. Neben Zürich standen noch einige andere europäische Städte auf dem Plan.


 

Blind Booking – Was ist das?

Das Angebot hat Germanwings ins Leben gerufen, um Restkontingente ihrer Flüge zu besetzen. Ihr wählt euren Abflughafen und eine Kategorie aus. Der Kategorie sind einzelne Städte zugeordnet, die zum Themengebiet passen. Im Angebot ist zum Beispiel: Kultur, Shopping oder Metropolen. Nach der vollendeten Buchung erfahrt ihr erst, zu welcher Destination es für euch geht.


 

Nachdem wir unser Reiseziel erfahren hatten, ging es an die Hotelsuche. Bereitet euch in Zürich schon mal auf gesalzene Preise vor. Unter 200 EUR die Nacht haben wir nichts gefunden!
Also hieß es: Alternativen suchen. Zu der Zeit begann gerade der Hype um airbnb. Ausprobieren war angesagt! Wir nahmen, über die Homepage, Kontakt mit dem Gastgeber auf und zahlten pro Nacht rund 80 EUR für unser Zimmer.


Was ist denn nun airbnb? 

Ihr seid bei airbnb nicht Gast in einem Hotel! Viele Zimmer, die dort angeboten werden, sind untervermietete Räume in privaten Wohnungen. Auf der Homepage könnt ihr auswählen, ob ihr ein Zimmer, eine Ferienwohnung oder gar ein ganzes Haus buchen möchtet. Wir entschieden uns in der teuren Schweiz für die günstigste Variante: Ein Privatzimmer mit geteiltem Bad und Küche. Ein klarer Vorteil, wie sich schnell herausstellen sollte. Unser Gastgeber holte uns schon an der Bahnhaltestelle ab, führte uns zur Wohnung und kümmerte sich auch sonst liebevoll um uns. Bei gemeinsamen Frühstück erhielten wir viele, nützliche Insider-Tipps des gebürtigen Zürchers. Zusätzlich hatten wir den Vorteil, die Küche der Wohnung mitzubenutzen. Wer also nicht das nötige Kleingeld hat, jeden Abend essen zu gehen (hier kann eine Pizza im Vapiano schon mal um die 15 EUR kosten), hat mit der Ferienwohnung eine gute Alternative gefunden. 


Ausblick ueber Zuerich

 

 

Was ist los in Zürich?

Ein paar Dinge, die ihr wissen solltet bevor man in Zürich durchstartet:

  • Zürich ist für Deutsche sehr teuer!
  • Geld tauscht ihr am Besten direkt am Flughafen.
  • Besorgt euch die ZürichCARD! Sie ist jeden Franken wert!
  • Der Winter ist kalt. Sehr kalt.

 

Burri vor Schneemann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der ZürichCARD bewaffnet hatten wir die Möglichkeit, 72 Stunden lang für 48 EUR alle öffentliche Verkehrsmittel der Stadt unbegrenzt zu benutzen. Klingt teurer? Ist es auch. Doch allein eine Hin- und Rückfahrt vom Hauptbahnhof zum Flughafen kostet rund 12 EUR – wenn ihr etwas außerhalb wohnt (weil günstiger) und euch die Stadt in Ruhe ansehen wollt, lohnt sich das Ticket schon nach wenigen Stunden. Zudem inkludiert die ZürichCARD viele Vergünstigungen: So kommt ihr günstiger (oder gar umsonst) in Museen, erhaltet Rabatte bei Stadtführungen und  in ausgewählten Geschäften oder bekommt sogar ein Überraschungsgetränk in diversen Restaurants. Das Prospekt der ZürichCARD führt euch alle Vergünstigungen genau auf.

 

Zürich – Natur Pur

Zürichsee mit Statue

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlegestellen Zürichsee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer auf seinem Städtetrip auf der Suche nach Ruhe und Entspannung lechzt, ist in Zürich genau richtig. Eine relaxte Rundfahrt auf dem Zürichsee (mit Insiderinfos zum Wohnort Tina Turners 😉 ) ist ebenso möglich wie ein Besuch auf dem verschneiten Uetliberg. Hier habt ihr die Wahl, ob ihr zu Fuß oder mit der Bahn hinauf fahren möchtet. Wir empfehlen hier: Schnappt euch einen Schlitten und düst den Berg hinunter! Danach könnt ihr wieder in die Bahn einsteigen und der Spaß geht von vorne los. Leider hatten wir bei unserem Ausflug Pech mit dem Wetter. Der nicht aufhörende Schneeregen versperrte uns größtenteils die Sicht auf das Tal. Auch das Erklimmen des Berges gestaltete sich schwierig – gewisse Abschnitte, die über eine Metalltreppe schneller zu erreichen sind, waren nicht geräumt. Absturz vorprogrammiert! Zum Glück nährte dieses, zugegeben nicht gerade ungefährliche, Erlebnis nur unsere Abenteuerlust und wir kamen unversehrt oben an. Festes Schuhwerk also nicht vergessen! 

Uetliberg Weg nach Oben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Uetliberg Zürich

Auch in der Innenstadt hat Zürich viel Natur zu bieten. Mit der SeilbahnRigiblick habt ihr zum Beispiel alle sechs Minuten die Möglichkeit, die Stadt von oben anzusehen. Der Weg nach oben dauert auch nur wenige Minuten. Empfehlenswert, falls ihr keine Lust habt, weite Wege auf euch zu nehmen.

Riglibahn Zürich

Zürich – das Schlaraffenland

Wer wandert, muss sich stärken. In Zürich erwarten euch schier endlose, kulinarische Möglichkeiten. Neben den typischen Touristenmagneten „Geschnetzeltes“ oder „Fondue“ können wir euch die Outback-Lodge in der Innenstadt ans Herz legen. Die Preise sind hier, für züricher Verhältnisse, mittelteuer und ihr erlebt australisches Flair mitten in der kühlen Schweiz. Besonders gefiel uns auch die Jules Verne-Bar, die einen spektakulären Blick auf die Stadt freigibt. Die Cocktails sind ebenso lecker wie teuer – es lohnt sich!

Lindt Hase Zürich

 

Auf unserer Ausflugsliste stand zudem eine Adresse, die für jeden Schokoladenfreak ein Muss ist: Die Lindt-Fabrik am Stadtrand! Ihr erreicht sie am besten mit dem Bus. Wenn ihr aussteigt, zieht euch der Schokoladenduft automatisch in die richtige Richtung 😉 Leider ist eine Besichtigung der Fabrik nicht möglich. Dafür könnt ihr jedoch durch den Fabrikverkauf schlendern und die ein oder andere, in Deutschland kaum erhältliche Köstlichkeit einkaufen.  

Zürich – die Museenstadt

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Wenn euch das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht, oder ihr einfach etwas Abwechslung sucht, stattet doch den Museen der Stadt einen Besuch ab. Die ZürichCARD gewährte uns oft freien Eintritt: Ob im Spielzeugmuseum über den Dächern Zürichs, im Familienhaus Thomas Manns oder in der Universität; wir kamen fast überall umsonst rein. 

Burri’s Highlight:

Der Blick über den Zürichsee mitten in der Stadt und der Uetliberg mit seinen Wanderwegen und der Rodelbahn. Ganz oben stehen und ins Tal sehen, unbezahlbar! 

Uetliberg

Sina’s Highlight:

Als Literaturwissenschaftlerin hat mich das Thomas Mann-Archiv nachhaltig beeindruckt. Generell ist Zürich einfach magisch – besonders im Winter 🙂

Zürich See

Fazit:

Zürich ist eine Stadt, die man gesehen haben muss. Sowohl die Landschaft als auch die Kultur der Stadt ist wahnsinnig abwechslungsreich. Wer nicht arm werden möchte, sollte aber definitiv vorher genau planen und eventuell eine Alternative zur klassischen Hotelunterkunft in Erwägung ziehen. AIrbnb oder wimdu sind hier enorm nützlich. 

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